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Eigenes Tool

Soloplan

Timetracking & Controlling für Freelancer. Komplett mit AI gebaut. Aktuell nur intern bei mir im Einsatz.

Vibe Coded Freelance Local-First Tauri

Soloplan ist mein persönliches Timetracking- und Controlling-Tool. Entstanden aus der simplen Frage, die ich mir als Solo-Unternehmer jeden Monat stelle: Verdiene ich eigentlich gerade das, was ich verdienen muss, um das Leben zu führen, das ich führen will?

Der spannende Teil: Ich habe das Ding komplett mit AI gebaut. Kein eigener Code von Hand, sondern im engen Dialog mit Claude entstanden. Für mich war das weniger ein Programmier- als ein Produkt-Projekt: Anforderungen formulieren, Trade-offs diskutieren, Architektur hinterfragen, iterieren. Ein Experiment, wie weit man als Nicht-Entwickler mit AI heute wirklich kommt, wenn man genau weiß, was man will.

Warum ein eigenes Tool

Klassische Timetracker zählen Stunden. Das war mir zu wenig. Ich wollte ein Cockpit, das mir live zeigt, wo ich im Monat stehe. Gesicherter Retainer-Umsatz auf der einen Seite, variabler Umsatz aus Fixpreis- und Aufwandsprojekten auf der anderen. Dazu ein Mindest-Stundensatz, der sich automatisch aus meiner Kostenbasis, gewünschtem Netto, Rücklagen und Auslastungsgrad ergibt.

Was es kann

  • Timer und manuelle Zeiterfassung pro Kunde, Projekt und Arbeitsart.
  • Drei Abrechnungsmodelle: Retainer, fester Projektpreis, nach Aufwand.
  • Cockpit mit Monats-Fortschritt, gesichert vs. variabel, pro-Projekt Breakdown.
  • Mindest-Stundensatz live aus der eigenen Kostenbasis.
  • CSV-Export, lokales Backup & Restore als JSON.

Local-First

Keine Cloud, kein Login, kein Tracking. Alle Daten liegen lokal in einer SQLite-DB im Browser bzw. in der nativen macOS-App via Tauri. Wenn ich mich entscheide, es irgendwann an ein echtes Backend anzubinden, ist die Architektur darauf vorbereitet.

Stack

React 19, TypeScript, Vite, Tailwind und shadcn/ui im Frontend. SQLite-WASM mit IndexedDB für die Persistenz. Tauri 2 für den Desktop-Build. Business-Logik und Formeln strikt getrennt von UI und Datenbank, damit die Kernrechnung isoliert testbar bleibt. Geschrieben wurde das alles im Paar mit Claude.

Was ich dabei gelernt habe

AI ersetzt keinen klaren Kopf. Je besser ich wusste, was ich eigentlich will, desto besser wurde der Code. Der schwierige Teil war nie die Syntax, sondern die Entscheidungen: Welches Datenmodell, welche Abstraktion, welche Trade-offs. Genau da zahlt sich die Zusammenarbeit aus.